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Implantologie - Fragen und Antworten

Ossointegration ist der Prozess des Zusammenwachsens des lebenden Knochengewebes mit dem Implantat. Wenn sich um das eingesetzte Implantat Knochen bildet, entsteht eine feste Verbindung, die der neu eingesetzten Wurzel Stabilität verleiht.

Das Zusammenwachsen des Knochens mit dem eingesetzten Implantat dauert in der Regel zwei bis sechs Monate, abhängig vom Immunsystem des einzelnen Patienten.

Unmöglich ist der Einsatz eines Zahnimplantats bei Patienten, deren Immunsystem stark geschwächt ist, deren Kiefer nicht genügend Knochen bietet für den Einsatz eines Implantats und wenn der Knochen auch nicht ersetzt werden kann. Ein unüberbrückbares Hindernis ist auch eine schwere Form der Osteoporose. Ausnahmesituationen gibt es natürlich immer, daher bedarf es für eine endgültige Diagnose der Konsultation mit einem Facharzt.

Wenn es im Kiefer nicht genügend Knochen für den Einsatz eines Implantats gibt, bestehen mehrere Möglichkeiten, diesen zu ersetzen. Am häufigsten wird die Methode der Schaffung künstlichen Knochens genutzt. Bei diesem Verfahren wird unter das Zahnfleisch ein Granulat eingestreut, das den Knochen nährt und seine Regeneration fördert. Der Prozess der Knochenerneuerung dauert mehrere Monate und verläuft von Patient zu Patient unterschiedlich. Die zweite Option, die etwas seltener verwendet wird, ist die Verpflanzung eigenen Knochens des Patienten aus einem anderen Körperteil in den Kiefer, wo der Knochen fehlt. Es kann auch Knochen einer anderen Person verwendet werden, wenn er kompatibel ist, aber der Prozentsatz der Akzeptanz von Spenderknochen ist erheblich geringer als bei der Verpflanzung von eigenem Knochen des Patienten.

Das Alter ist kein Hindernis für den Einsatz von Zahnimplantaten. Wenn der Patient bei guter oraler und allgemeiner Gesundheit ist, wenn im Kiefer genügend Knochen für den Einsatz von Implantaten vorhanden ist und wenn der Patient nicht an einer schweren Form von Osteoporose leidet, ist er für den Einsatz eines Zahnimplantats sehr wahrscheinlich geeignet.

In unserer Klinik setzen wir Astra Tech, Nobel Biocare und Straumann Implantate ein. Wir haben uns aufgrund der Qualität, der umfangreich durchgeführten klinischen Forschungen und der lebenslangen Herstellergarantie auf die eingesetzten Dentalimplantate für Astra Tech, Nobel Biocare und Straumann entschieden.

Auf dem Markt gibt es verschiedene Implantate von unterschiedlichen Herstellern. Nicht alle haben dieselbe Qualität und Zuverlässigkeit. Die Wahl eines hochwertigen Implantats ist immer die beste Option, denn sie bildet eine langfristige Lösung. Wir raten dazu, sich über Implantate gut zu informieren und beraten zu lassen, bevor eine Entscheidung über ihren Einsatz getroffen wird.

Die meisten Hersteller geben eine Garantie auf Dentalimplantate. In der Regel sind dies Garantien auf 10 bis 15 Jahre. Astra Tech, Nobel Biocare und Straumann geben eine lebenslange Garantie auf ihre Titanimplantate, und das war einer der Hauptgründe, warum wir uns für diesen Produzenten entschieden haben.

Die weltweite Erfolgsquote beim Einsatz von Zahnimplantaten liegt nach neuesten Untersuchungen bei ca. 99 %. In unserer Klinik liegt sie etwas über dem internationalen Durchschnitt und beträgt 99,8 %.

In der Regel sind nur zwei Termine nötig. Beim ersten Termin werden das Implantat, die Suprastruktur (der Aufbau) und die provisorische Krone eingesetzt, beim zweiten Besuch werden das Verwachsen des Implantats mit dem Knochen des Patienten kontrolliert und die endgültige Krone aufgesetzt. In Einzelfällen können weitere Termine erforderlich sein.

Unbedingt! Mundhygiene ist für Implantate ebenso wichtig wie für die natürlichen Zähne. Die Pflege der Implantate unterscheidet sich nicht von der richtigen Versorgung der natürlichen Zähne, was bedeutet: mindestens zweimal täglich Zähne putzen, Zahnseide verwenden, die Mundhöhle mit Mundwasser ausspülen und mindestens einmal jährlich zur Kontrolle zum Zahnarzt gehen.

Es wäre wünschenswert, mit dem Einsetzen eines Zahnimplantats ein wenig zu warten, damit sich die Stelle im Kiefer, an der die Zahnwurzel war, auf natürliche Weise regenerieren kann, aber die moderne Zahlheilkunde erfordert kein Warten mehr und das Einsetzen eines Implantats ist sofort nach Verlust des Zahns möglich. Auf diese Frage kann der Oralchirurg beim ersten Besuch die beste Antwort geben.

Ja! Osteoporose kann das Einsetzen von Implantaten erschweren, aber selbst, wenn bei dem Patienten eine leichtere Form von Osteoporose festgestellt wird, ist der Einsatz eines Zahnimplantats möglich. Es gibt schwerere Formen von Osteoporose, bei denen der Einsatz von Zahnimplantaten nicht empfehlenswert ist, es lohnt sich aber in jedem Fall, einen Zahnarzt zu konsultieren.

Der häufigste Grund für die Abstoßung eines Zahnimplantats ist eine Immunschwäche des Patienten. Wenn der Organismus ein eingesetztes Implantat abstößt, müssen das Immunsystem des Patienten gestärkt und das Verfahren anschließend wiederholt werden.

Es gibt weltweit viele Hersteller, aber nur wenige haben umfangreiche klinische Studien durchgeführt. Darum muss man bei der Wahl eines Implantats sehr vorsichtig sein. Die klinischen Studien, die der Hersteller durchgeführt hat, die Garantie, die der Hersteller bietet, und die Erfahrung der Patienten sollten bei der Wahl eines Implantats entscheidend sein.

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