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Konservative Zahnheilkunde - Fragen und Antworten

Schöne und funktionale Zähne sind die Grundlage der Mundgesundheit. Die konservative Zahnheilkunde ist der Zweig der Zahnmedizin, der sich ab den ersten Lebensjahren genau darum kümmert.

Zahnstein und Plaque sind hartnäckige Ansammlungen aus harten Speichelpartikeln, verschiedenen Bakterien, Speiseresten, Fetten, toten Zungen- und Mundzellen sowie Eiweißen.

Zahnstein und Plaque sind Folgen eines Vernachlässigungszustands von Mund und Zähnen. Sie sind die Hauptursache aller Parodontalerkrankungen sowie schlechten Atems. Um Erkrankungen der Zähne und des Mundes zu verhindern, sollte man mindestens einmal in sechs Monaten den Zahnarzt aufsuchen und Zahnstein und Plaque entfernen lassen.

Unter allen bestehenden Krankheiten der Welt ist Karies die häufigste. Neben Karies, die hauptverantwortlich ist für Zahnverlust, trägt auch Parodontose ihren Teil dazu bei. Diese beiden Parodontalerkrankungen sind für 75 % aller verlorenen Zähne der Welt verantwortlich.

Karies ist die verbreitetste Parodontalerkrankung. Sie greift den Zahnschmelz, das Zahnbein, den Zement und das Zahnmark an. Untersuchungen zufolge erkranken 95 % der Weltbevölkerung irgendwann in ihrem Leben an Karies.

Vereinfacht gesagt ist der pH-Wert das Maß, mit dem wir den sauren oder basischen Charakter einer Substanz angeben. Der pH-Wert umfasst das Intervall zwischen 0 und 14. Reines destilliertes Wasser hat einen pH-Wert von genau 7, diesen Wert nennen wir neutral. Von 0 - 7 ist er sauer, z.B. hat Zitronensaft einen pH-Wert von 2,1 und Kaffee von durchschnittlich 4,9. Von 7 - 14 ist er basisch, so hat Blut einen pH-Wert von 7,3 und Meerwasser von 8.

Durch die Aufnahme von Speisen und Getränken bilden sich an den Zähnen Ablagerungen von Zahnstein und Plaque. Sie sind voll von Speiseresten und Eiweißen, die hauptsächlich aus Glukose, Fruktose und Sacharose bestehen. Auch Bakterien sind in diesen harten Ansammlungen vorhanden, und indem sie sie abbauen, entstehen Säuren. Wenn der pH-Wert (der Säureindex) unter 5,5 fällt, kommt es zur Zersetzung des harten Zahngewebes. Infolge der Zerstörung des harten Zahngewebes entsteht Karies.

Prävention ist zur Verhinderung von Karies wichtig. Durch regelmäßiges Zähneputzen unter Verwendung einer Fluorid-Zahncreme, die Verwendung von Zahnseide und einem Mundwasser sowie durch das halbjährliche Entfernen von Zahnstein und Plaque kann man Karies erfolgreich verhindern. Bei einigen Patienten kann es trotz alldem zu Karies kommen, aber das hängt ausschließlich von den genetischen Prädispositionen des einzelnen Patienten ab.

Wenn die Karies nur einen kleineren Teil des Zahns befallen hat, ist seine Sanierung relativ einfach und kann bei einem einzigen Zahnarzttermin vorgenommen werden. Die entdeckte Karies wird durch Abschleifen des betroffenen Zahngewebes entfernt und der Zahn mit einer Kompositfüllung (Plombe) saniert.

Wenn Karies den größeren Teil des Zahns ergriffen hat, ist es wichtig, schnell zu reagieren. Ein erfahrener Zahnarzt wird alle betroffenen Teile des Zahns entfernen, bis nur gesundes Gewebe übrig ist. Dann wird er einen Zahnabdruck nehmen, und nach dem Abdruck wird im Zahnlabor ein Keramikinlay oder - onlay angefertigt, das der neuen Zahnform perfekt entspricht. Für diese Art der Sanierung sind in der Regel zwei Zahnarzttermine nötig. Die so gefertigte Füllung wird in den natürlichen Zahn zementiert und ist vollkommen unauffällig.

Wenn die Karies an der Außenseite des Zahnes sitzt, kann man sie bemerken, aber wenn sie innerhalb des Zahns ist, ist sie mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Karies ist ein leiser Feind des Zahns und verursacht keinerlei Schmerzen, bis sie zum Zahnmark innerhalb des Wurzelkanals vordringt. Wenn der Schmerz einsetzt, kann es schon zu spät sein, um das Zahnmark oder die Zahnkrone zu retten. Aus diesem Grunde empfehlen wir regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt.

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